Guggämusig Bänggner Sumpfhüener

Kontakt: Marcel Schnider, Bifangstrasse 2a, 8730 Uznach

Website: www.huener.ch   


Vom Ei zum Huhn – oder die Geschichte der Bänggner Sumpfhüener

In den 80er- und frühen 90er-Jahren, als Benken noch keine eigene Guggenmusik hatte, war jeweils eine Ad-hoc-Formation der Bürgermusik Benken am heimischen Fasnachtsumzug mit dabei, welche Klänge im Stile deutscher Karnevals-Kapellen zum Besten gab. Dies waren zwar keine kakophonischen Klänge wie man sie von einer eigentlichen Guggenmusik erwartete, aber durchaus speziell und eigentlich auch ganz schön.

Die Idee einer eigenen Benkner Guggenmusik entstand nach der Fasnacht 1995. Susanne und Alfred Antonietti gaben den Anstoss zur Gründung. Sie diskutierten ihre Idee mit der Vereinsspitze der Bürgermusik, da man keinesfalls Konkurrenz zur bmb sondern vielmehr eine Art Untergruppe dazu sein wollte, welche ganz einfach den musikalischen Fasnachtspart übernehmen würde... Die bmb-Verantwortlichen, selbst stark mit der Fasnacht verbandelt, hatten natürlich nichts dagegen und so konnte man mit der Planung und Organisation loslegen. Fast alle Gugger der ersten Stunde stammten aus der Bürgermusik, weshalb auch seit jeher nach Noten geübt wurde. Gespielt wurden damals übrigens Lieder wie „Quando, Quando“, „Blüemlisalp“ oder „10 kleine Negerlein“.

Ach ja, der Name übrigens entstand nicht etwa in einer schlimm versumpften Nacht, sondern war wohl durchdacht. Es sollte einfach irgendwas mit dem Bänggner Riet – anno domini sicherlich sehr, sehr sumpfig – zu tun haben… Und mit etwas Fantasie waren sie dann geboren, die Guggämusig Bänggner Sumpfhüener… Schön – nicht?!!

Ihre Feuertaufe bestand dann die frisch ins Leben gerufene Guggä anlässlich des SchmuDo-Kostümballs 1996 auf der Rösslibühne. Besser als das damalige Bänggner Fasnachtsmotto "s'chribälät" hätte man den Zustand der rund 30 topmotivierten Gugger wohl kaum beschreiben können. In den kunterbunten (und in den 80-ern sicherlich topmodernen...?!) von Leuchtfarben geprägten Tüll-Gwändli setzte man dann zwei Tage später auch gleich noch den ersten Outdoor-Akzent – am Bänggner Fasnachtsumzug. Von da an gehörte die neue Fasnachts-Clique also fix zur Bänggner Fasnacht.

Das wahrscheinlich wichtigste Datum in der Cliquengeschichte der Sumphüener ist aber ganz bestimmt der 19. Juni 2003. Anlässlich der offiziellen Vereinsgründungsversammlung stimmten die anwesenden Hüener über von nun an geltende Vereinsstatuten ab und wählten einen 5-köpfigen Vorstand; das Kückenzeitalter gehört seitdem also definitiv der Vergangenheit an.

Und falls ihr nun noch mehr über die Sumpfhüener wissen möchtet, schaut einfach mal rein unter www.huener.ch.

Bis bald irgendwo an der Fasnacht – let’s gack!